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Eindrücke Panasonic Lumix GF 1

14. Januar 2010

Heute mal etwas technisches.
Nachdem meine Kamera das zeitliche gesegnet hat,  bin ich schon länger auf der Suche nach einer Neuen. Mit der neuen Kamera wollte ich etwas flexibler sein, wie mit meiner alten, jedoch sollte sie vom Gewicht nicht so sehr reinhauen.
Zuerst habe ich mir ein paar DSLRs angeschaut, jedoch ist hier das hohe Gewicht ein großes Manko. Nach einigem Suchen im Netz bin ich auf das Micro Four Third System gestoßen, welches von Olympus und Panasonic entwickelt wurde. Schnell stellte sich für mich raus, dass ich eine Kamera mit diesem System möchte, da sie im Vergleich zu DSLRs sehr kompakt und leicht sind, man mit ihnen aber allerhand machen kann.
Bei dem Micro Four Third System kamen dann für mich zwei Kameras in Frage. Zum einen die Panasonic Lumix GF 1 oder die Olympus E-P1. Nachdem ich über ein paar Wochen sämtliche Tests im Netz und in Zeitschriften gelesen hatte, habe ich mich für die Panasonic entschieden, da sie in den Tests überzeugender war und ich auch schon Panasonic Kameras kannte und mit dem System und dem Kundenservice sehr zufrieden war. Ein weiterer plus Punkt für die GF 1 war der eingebaute Blitz, denn die E-P1 nicht hat. Manchmal kommt man dann doch mal in die Verlegenheit und muss ein wenig aufhellen ohne einen großen Blitz mitzuschleppen zu wollen, der gleich wieder das Packmaßssvergrößert, und da bewirkt dieser kleine unscheinbare Blitz an der Panasonic schon Wunder. Sicherlich sollte es aber das Bestreben sein soweit wie möglich mit natürlichem Licht zu fotografieren.

Nun fehlte noch der passende Laden, wo ich sie kaufen konnte. Wichtig herbei war mir auch noch, dass es sich bei der Kamera um Original Deutschlandware handelt. In den Fotoläden bei mir um die Ecke hatte keiner diese Kamera und es machte auch keiner die Anstalten mich in irgendeiner Weise zu beraten. Also was nun. In einem der großen Elektronik-Discounter wollte ich die Kamera auch nicht kaufen, da ich dort schon öfters von dem Service enttäuscht wurde. Also machte ich mich wieder auf die Suche im Internet. Durch einen guten Tipp fand ich dann die Panasonic Lumix GF 1 in einem Fotogeschäft, welches zugleich noch einen großen Online-Shop hat, denn bei einem reinen Onlineshop wollte ich wegen einige schlechten Erfahrungen auch nicht kaufen.
Nach einigen Telefonaten und Mailkontakt mit dem Fotoladen und einer sehr guten Beratung habe ich dann die Panasonic Lumix GF 1 mit dem Kitobjektiv 14-45mm bestellt, da es sie zu einem unschlagbaren Preis gab. Dies ist eine Objektiv Kombination, mit der man die Kamera erwerben kann und womit man für den Anfang sehr gut ausgestattet ist. Die kompakteste Variante ist die Panasonic Lumix GF 1 mit dem sehr lichtstarken Pancake Objektiv Panasonic Lumix G1,7/20mm.

So nun genug geredet. Kommen wir nun zu der Kamera. Die technischen Daten zu der Panasonic Lumix GF 1 sind hier zu finden. Ansonsten würde es hier den Rahmen sprengen. Aber die Vorzüge der Kamera sollte man nicht verheimlichen:

  • hochwertige Verarbeitung mit edlem, schlichtem Design
  • schneller Autofokus mit superschneller Auslöseverzögerung
  • hoher Funktionsumfang mit verhältnismäßig einfacher Bedienung
  • trotz kleiner Größe eingebautes Popup-Blitzgerät
  • starker Akku, der ca. 400 Bilder lang durchhält
  • schöner großer Bildschirm und optionaler elektronischer Aufstecksucher
  • kontrastreiche, scharfe Bilder ohne erkennbare Fehler
  • RAW Format vorhanden
  • sinnvolle Autofokus-Modi wie z.B. Objektverfolgung, Gesichtserkennung
  • optimales Handling
  • extra Taste für Videoaufnahme und HD Videoaufnahme (AVCHD Lite, 1.280x720p)
  • bis zu 30min Videos in HD-Qualität

Erste Eindrücke:

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich die Panasonic Lumix GF 1 im vor hinein kein einzigstes mal in der Hand gehalten hab. Ich hatte lediglich all die Kameras in der Hand für die ich mich nicht entschieden habe. Umso größer war die Freude als das Paket mit der Kamera bei mir ankam. Voller Vorfreude hab ich es ausgepackt und hatte dann die Kamera in der Hand. Dieses edle und sehr schlichte Design sieht schon sehr fein aus. Wenn man die Kamera so betrachtet ähnelt sie doch etwas der kompakten Panasonic LX3. Die GF 1 überzeugt mit ihrem präzise verarbeiten Metallgehäuse und sie liegt trotz ihrer sehr kompakten Bauweise sehr gut in der Hand. Nur wenn das Objektiv auf der Kamera drauf ist, sieht man, dass es sich hier um keine Kompaktkamera handelt.
Auf der Oberseite der Kamera befindet sich der Steckplatz für den Aufstecksucher oder für den Aufsteckblitz. Davor ins Gehäuse integriert ist das Mikrofon. Daneben befinden sich der EIN/AUS-Schalter, der Auslöser sowie der Modus-Wahlschalter, der Betriebsarten-Schalter und die Video-Taste.
Auf der Rückseite der Kamera sind die Bedienelemente so angebracht, dass man sie ohne Probleme mit dem rechten Daumen erreichen kann und einen sehr guten Bedienkomfort bieten. Mit der linken Hand kann man bequem den Fokusring und den Zoomring, sowie den mechanischen Knopf für den Blitz bedienen.
Neben den Bedienelementen ist auf der Rückseite das 3“ große Display. Das Display hat eine Auflösung von 460.000 Bildpunkten und ist einfach großartig.

Auf der linken Seite der Kamera befinden sich noch 3 Anschlüsse. Hier sind die Schnittstellen für HDMI, Fernauslöser und USB/AV-Out hinter einer Schutzklappe untergebracht.
Auf der Unterseite der Kamera findet man den Schacht für den 7,2V/1250mAh starken Li-Ion Akku. Hinter dem Akku ist der Steckplatz für die SDHC-Speicherkarte. Außerdem ist an der Kameraunterseite noch ein Stativgewinde angebracht.

Da ich natürlich an der Kamera einiges ausprobieren wollte, musste erst einmal der Akku geladen werden. Nach 155 langen Minuten war der Akku dann betriebsbereit und ich konnte die Kamera starten. In der Zwischenzeit hatte ich mich ein wenig in die Betriebsanleitung eingelesen.
Die 1A Qualität des Displays fällt einem sofort ins Auge. Das Livebild ist gestochen scharf und sehr überzeugend, auch wenn die Lichtverhältnisse mal nicht so optimal sind und es etwas dunkler ist. Ein kleines Problem könnte es bei starkem Sonneneinfall auf das Display geben. Dann wird es etwas schwerer das Bild zu erkennen.
Werfen wir nun einen Blick ins Menü. Zuerst wird man aufgefordert Uhrzeit und Datum einzustellen ehe man weiter im Menü fortfährt. Das Menü ist sehr einfach und übersichtlich aufgebaut. Ganz links am Rand sind die verschiedenen Betriebsarten wie REC/Bewegtbild/SETUP/Mein Menü/Individual Menü/Wiedergabe aufgelistet. Daneben öffnen sich dann zu jedem Menü die jeweiligen Unterpunkte, wo man diverse Einstellungen vornehmen kann.

Trotz zahlreicher Einstellmöglichkeiten ist die Panasonic Lumix GF 1 nicht nur etwas für fortgeschrittene Fotografen. Auch der Anfänger wird dank einiger Hilfsprogramme beim Umgang mit der Kamera unterstützt und bekommt brauchbare Bilder als Ergebnis. Die Kamera besitzt nämlich eine intelligente Automatik, die das passende Motivprogramm, ISO-Wert, Blende, Kontrast usw. einstellt.
Wem dies nicht genug ist, der kann selber tätig werden und zwischen zahlreichen Einstellungen wählen. Neben den Bildformaten 4:3/3:2/16:9/1:1 kann man zum Beispiel verschiedene Farbschemen einstellen, um dem Bild einen besonderen Ausdruck zu geben. Desweiteren gehört ein Serienbildmodus, Belichtungsreihenfunktion und Selbstauslöser zum Paket der GF 1. Unter dem Menüpunkt „Mein Menü“  kann jeder seine gewünschten Einstellungen abspeichern und jederzeit wieder abrufen. Zusätzlich lässt sich noch die Fn-Taste auf der Rückseite mit einer gewünschten Funktion programmieren.
Wer ein wenig mit der schärfe spielen möchte, kann den sehr schnellen Autofokus ausschalten und manuell fokussieren. Dabei vergrößert sich nochmal der Bildausschnitt um das 2-fache, um ein gestochen scharfes Bild zu bekommen.

Neben den vielen Funktionen um Fotos zu machen, kann man mit der Panasonic auch ausgezeichnet Filme erstellen. Hier steht einem auch eine riesige Palette von Einstellmöglichkeiten zur Verfügung. Die Videos lassen sich im  Motion-JPEG oder im AVCHD-Lite-Standard abspeichern. Man kann bis zu 30min an einem Stück in hochauflösender Qualität aufnehmen.

Fazit:

Die Panasonic Lumix GF 1 ist die perfekte Kamera für mich. Sie ist sehr kompakt und vielseitig und somit eine klasse Reisekamera, die mich auf meinen kommenden Trekkingtouren begleiten wird. Die Kamera ist sehr strukturiert und einfach aufgebaut, sodass man sich sehr schnell im Menü zu Recht findet. In nächster Zeit werde ich die Kamera weiter ausgiebig testen und hier im Blog meine Erfahrungen preisgeben und Beispielbilder und Videos veröffentlichen.

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6 Kommentare leave one →
  1. 17. März 2010 09:59

    Ein guter Hinweis, solle man mal dran bleiben. Das wird in näherer Zukunft mit sicherheit noch mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Da habe ich doch schon vor kurzem einen Beitrag drüber gelesen? Vielen Dank, Siegmar Trost

  2. 27. Mai 2010 04:03

    Does this camera have 150 zoom lens?

  3. hrxxl permalink*
    27. Mai 2010 07:44

    no it’s the 14-45 lens

  4. 30. März 2013 17:53

    Thanks for ones marvelous posting! I seriously enjoyed
    reading it, you will be a great author.I will always
    bookmark your blog and will eventually come back at some point.

    I want to encourage you to continue your great writing, have a nice day!

  5. Weber permalink
    3. März 2016 15:39

    „hochwertige Verarbeitung mit edlem, schlichtem Design“ – ich denke auch, das ist das wichtigste bei allen Produkten, die man im Outdoor bereich verwenden will. Wenn man ernsthaft Trecking-mäßig unterwegs ist, egal ob in Wald- / Wüsten- / Feuchtgebieten, braucht man schlichtes, funktionales und total widerständiges Design, das gegen Feinpartikel und grobe Schmutz- / Wasserbedrohung gleichermaßen geschützt ist.

    Tipp von mir: Da wir ja alle nicht mehr auf Devices wie Tablet-PCs und Smartphones verzichten können (und Internet und gewisse Apps wie Erste Hilfe DRK, Compass, Outdoor Atlas, Campsites, Falk Outdoor einfach nicht mehr aus unserem Outdoor Leben wegzudenken sind), auf Tablet-Systeme zurückgreifen, die ursprünglich für den industriellen Gebrauch vorgesehen waren. Hier gibt es solche extra-robusten „Mobile-Panel-PCs“ zu bestellen: http://www.cre-electronic.de/Produkte/Mobile%20Loesungen.html – und wenn man sich die Specs ansieht, wird auch klar, dass solche Produkte, „nur“ weil sie irgendwie besonders „industriell“ sind, technisch keineswegs zurückstehen müssen, denn auch hier haben wir Full-HD-Displays, Multitouch, Bluetooth, WLAN, Kameras, Windows 8 usw. …

    (Ob aber die eingebauten Kameras so stark sind, dass sie auc mit einer panasonic lumix konkurrieren könnten, will ich natürlich nicht versichern ;-))

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  1. TU Wintertreffen 2010 im Harz «

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