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Osprey Exos 46

25. Oktober 2009

Nachdem mein Lightwave Wildtrek 60 sich bei meiner Tour in den Alpen recht gut geschlagen hat, er aber für Wochenendtrips doch recht groß ist, bot sich die Gelegenheit einen kleineren und leichteren Rucksack mit sehr vielen Features zu testen. Die Firma Bergzeit stellte mir freundlicherweise den Osprey Exos 46 zu Verfügung.

Den Exos gibt es in 32l, 46l und 58l. Er wird in den Rückenlängen S, M und L ausgeliefert. Bei Diesem Trekkingrucksack hat die Firma Osprey ordentlich am Gewicht gespart, jedoch nicht am Komfort. Der Exos kann sich zwar nicht mit den ganz leichten Ultraleichtrucksäcken messen, da er ein durchdachtes Belüftungssystemhat, was man bei normalen UL-Rucksäcken nicht vorfindet.

Ein spezieller Rahmen erlaubt maximale Belüftung und erhöht die Luftzirkulation. Außerdem sind der Hüftgurt und die höhenverstellbaren Schultergurte aus einem perforierten Schaum, der mit einem Netzmaterial überzogen wurde, um eine gute Belüftung zu gewährleisten.

Desweiteren besitzt der Exos 46 an den Seiten angebrachte Kompressionsgurte, um den Rucksack optimal komprimieren zu können. Im vorderen Bereich besitzt der Rucksack noch zwei große Taschen. Eine davon ist mit einem Reißverschluss versehen, um beim Trekking Kartenmaterial oder ähnliches zu verstauen. Alle eingesetzten Schnallen sind sehr leicht gebaut und die Riemen zum komprimieren des Rucksacks.

Desweiteren gibt es noch zwei Öffnungen für das Trinksystem, welches im Rucksack befestigt werden kann. An den Seiten sind zusätzlich noch 2 große Taschen aus Meshgewebe angebracht, in denen Wasserflaschen oder kleine Snacks untergebracht werden können. Außerdem besitzt der Hüftgurt auch noch 2 große Taschen, um zum Beispiel eine Kamera zu verstauen.

Ein besonderes Feature des Osprey Exos 46 ist das „Stow on the go“ System. Durch dieses System kann man sehr schnell die Trekkingstöcke am Rucksack befestigen und hat die Hände frei.

Als Fazit kann man sagen, dass der Osprey Exos 46 ein sehr gelungener Rucksack ist. SIcher hätte man ihn noch etwas leichter machen können, doch seine ganzen Features machen den Reiz aus. Hier muss jeder entscheiden, ob er diese Details benötigt oder nicht oder ob er sich einen leichteren Rucksack mit weniger Ausstatung zulegt. Ansonsten ist der Rucksack sehr sauber und im ersten Augenschein robust verarbeitet. Dies wird sich aber noch auf einer Testtour zeigen, ob der Osprey Exos hält was er verspricht.

Zuletzt noch das Technische. Der Rucksack wiegt nachgewogene 1095g und hat laut Herstellerangaben in der Größe L ein Fassungsvermögen von 49 Litern.

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2 Kommentare leave one →
  1. 16. November 2009 23:12

    Hi!
    ich bin ganz neu hier bei wordpress! ich bin dieses Jahr mit einem Freund den GR 11 (860km)über die Pyrenäen gelaufen und haben dann noch den GR 20 (180km) drangehängt. Dank Ultralight hatten wir immer noch genügend Power. Mein Kumpel hatte sich für den Osprey Exos entschieden. Ich war mit dem Golite Jam der mir auch schon 2008 tapfer beigestanden hat unterwegs. Mein Golite sieht nach ungefähr (2008+2009) ca. 3000 Kilometern noch ganz in Ordnung aus. Der Osprey dagegen nicht. Dieses aufgespannte Mesh am Rücken hat sich an mehreren Stellen aufgerieben und innen sind dort wo die schmalen Kompressionsriemen angenäht sind die Nähte gerissen und das bei einem Basisgewicht von 6 Kilo. Man muss dazu sagen das er seinen Rucksack peinlichst sensibel behandelt hat.
    Das Beste ist allerdings das er zu Osprey eingeschickt wurde und die sich weigern ihn zu reparieren, sie behaupten er wäre zu schwer beladen worden.
    Soviel zum Service von Osprey!
    Sorry wegen der Kritik!
    Aber ich war echt enttäuscht auch wenn Osprey für mich als Grammjäger keinen Rucksack herstellt der meinen Ansprüchen gerecht werden würde, aber so einen Service finde ich echt traurig.
    Ich hoffe allerdings, dass du mehr Glück mit ihm hast.
    Einen schönen Gruss

    felix

  2. hrxxl permalink*
    17. November 2009 16:43

    mhm das ist nicht gut.
    sicherlich ist das Meshgewebe etwas empfindlicher aber nicht nach so kurzer zeit.

    und der Service ist dann auch nicht der beste.
    wollen wir mal hoffen, dass dies ein einzelfall war und das nicht gang und gebe bei osprey ist

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