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Alpentour Ausrüstungstest

15. Oktober 2009

Neben der gestesten Kleidung kamen auch noch ein paar andere Ausrüstungsgegenstände zum Einsatz.  Meine Therm-A-Rest NeoAir bekam einen längeren Einsatz, der neue leichtere Lightwave Wildtrek  60 wurde das erste Mal genutzt und die Firma Black Diamond stellte mir freundlicher die Trekkingstöcke BD Trail zur Verfügung.


Black Diamond Trail:

In einem Vorbericht habe ich die Stöcke schon mal vorgestellt. Dabei wurden in den Kommentaren bedenken wegen der Haltbarkeit der Spitzen geäußert. Hierzu kann ich sagen, dass meine Stöcke die Tour überlebt haben und die Spitzen auch noch Heile sind und sich kaum abgenutzt haben, obwohl ich nicht zimperlich mit den Stöcken umgegangen bin. Öfters habe ich verkantet oder bin hängengeblieben und habe die Stöcke dann einfach rausgezogen. Sie haben alles ohne Probleme mitgemacht. Die Griffverlängerung ist von sehr großen Vorteil. Teilweise sind wir an sehr steilen Geröllfeldern entlang gegangen, und da war man froh, wenn man den Stock etwas tiefer greifen konnte. Die Handschlaufen habe zusätzlich noch einen optimalen Halt gegeben und sich auch nicht verutscht oder Sonstiges. Sehr hilfreich war auch das FlipLock-System. Dadurch ließen sich die Stöcke recht schnell in der länge verstellen. Außerdem haben sie sich auch nicht unter Belastung zusammengedrückt. Alles in allem ein sehr guter Stock. Trotz seines Gewichtes von 512g werde ich mir vorerst keinen neuen Stock kaufen, da ich mit diesen sehr zufrieden bin.

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Lightwave Wildtrek 60:

Endlich ein neuer Rucksack. Gegenüber meinem Deuter habe ich  ca. 1,3kg an Gewicht gespart. Leider wurde mir vor der Tour der Rucksack in der falschen Größe geliefert. Nach Rücksprache mit dem Händler habe ich dann  doch diesen Rucksack für die Tour genutzt, da ich ansonsten keinen anderen gehabt hätte. Der Lightwave Wildtrek 60 hat sich auf der Tour als sehr robust erwiesen. Die 60 Liter Volumen kamen mir riesig vor, und es wäre noch einiges an Platz da gewesen. Anfangs hatte der Rucksack ein Gewicht von ca 14kg. Dieses Gewicht ließ sich fast ohne Probleme gut tragen, jedoch hat man gemerkt, dass der Rucksack nicht 100% perfekt saß. Bis jetzt hat der Rucksack einen leichten Schauer miterlebt. Diesen hat er anstandslos überstanden und war dicht. Ein wenig kniffelig finde ich den Ausgang für das Trinksystem. Hier hätte ich mir gewünscht, wenn es für rechts und links einen seperaten Ausgang geben würde. Ansonsten ist die Verarbeitung tadellos. Felskontakt hat dem Wildtrek dank seiner soliden und robusten Verarbeitung nichts ausgemacht. Das Deckelfach des Rucksacks ist auch perfekt. Man hat Platz für Kleinigkeiten und kommt nicht auf die Idee es mit sinnlosen Zeug vollzustopfen, wo man meint, dass es noch auf die Tour mit müßte.  Der Beckengurt überträgt die Last sehr gut auf die Hüfte, sodass man kauam etwas auf den Schultern spürt.

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Therm-A-Rest NeoAir:

Es ist ein Genuss auf dieser Matte zu Schlafen. Vor der Tour, habe ich sie schon ein paar Nächte getestet. Nun komme ich auf ca. 20 Nächte auf dieser Matte und ich will sie nicht mehr hergeben. Sie ist zwar nicht ganz billig in der Anschaffung, aber das Geld lohnt sich. Auf der NeoAir liegt man wie im eigenen Bett. Die Größe S schickt vollkommen aus, da ich als Kopfkissen ein Packsack mit Klamotten genutzt habe und unter die Füße den Rucksack gelegt habe. Durch den Rucksack spart man sich noch die Eva-Matte in Körperlänge. Diese kann man einfach als Schutz auf Mattengröße zuschneiden und hat somit noch ein paar Gramm rausgeholt.  Auch nach längerem testen gibt es bei der NeoAir kein rascheln oder knistern beim Schlafen. Nicht nicht einmal, wenn man die Matte nicht ganz komplett ausbläst. Ansonsten läßt sich die Matte schnell aufblasen und sehr klein verpacken. Jetzt steht noch der Wintertest an, um zu sehen bis wieviel Grad die NeoAir gut isoliert.

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3 Kommentare leave one →
  1. 15. Oktober 2009 21:34

    Hmm, die NeoAir würde mir auch gefallen. Da ich rein gar keinen Speck auf den Hüften habe, kann die Matte nicht dick genug sein 🙂

  2. hrxxl permalink*
    16. Oktober 2009 03:15

    ja ist echt ne Überlegung wert die Matte

  3. ulfs permalink
    20. Oktober 2009 21:18

    Die Erfahrung mit den Black Diamond Stöcken kann ich bestätigen. Habe die ohne Probleme seit über einem Jahr im Einsatz, und das auch nicht zimperlich…

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