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Alpentour Part 4 & 5

10. Oktober 2009

An diesem morgen wachen wir etwas später auf. Dies liegt daran, dass sie Sonne nicht scheint und der Nebel um uns an den Berghängen hängt. ich war Zwar schon mal um 6 Uhr wach, habe mich aber nach einem Blick aus dem Zelt wieder schnell in den Schlafsack verkrochen. Gegen kurz vor neun kriechen wir dann doch aus dem Schlafsack und trinken erstmal einen Tee und hängen unsere Sachen zum Trocknen auf. Nach dem ausgiebigen Frühstück füllen wir nochmal unsere Wasservorräte auf und verstauen alles.

IMGP0361Beim Zusammenpacken sehen wir ein paar Wanderer , die sich von der Winnebachseehütte zum Wolken verhangenen Zwieselbachjoch aufmachen. Unser Weg führt heute über das Winnebachjoch Richtung Westfalenhaus. Mittlerweile reißt der Himmel auch ein wenig auf und der Nebel verzieht sich. Die ersten Meter sind wie an den anderen Tagen etwas schwerfällig. Der Weg führt wieder über eine graue Steinwüste.
Steine in allen Größen, soweit man Blicken kann. Ab und zu findet man noch einen Rest Schnee, der ein wenig Abwechslung bringt.

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IMGP0366 Nach einiger Zeit erreichen wir das Winnebachjoch. Von hier brauchen wir nur noch bis zum Westfalenhaus absteigen. Nach einer kurzen Pause auf dem Winnebachjoch und ein paar stärkenden Haselnüssen, steigen wir ab. Die ersten paar Meter sind mit einem Seil gesichert. Danach schlängelt sich ein schmaler steiniger Pfad den Berg herab. Eine Unachtsamkeit und den Fuss falsch gesetzt, schon kommt man ins straucheln und liegt auf der Nase. Gut das nix passiert ist. Zur unseren Überraschung müssen wir doch noch über ein etwas größeres Schneefeld drüber.

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IMGP0374 Jedoch können wir dies gemütlich ohne Benutzung der Steigeisen machen. Gegen Mittag erreichen wir dann das Westfalenhaus. Shorty kennt sich hier prima aus, da dies die Hütte seiner DAV-Sektion ist. Wieder einmal war ich sehr erstaunt, was die Leute alles bewerkstelligen, um so eine Hütte in die Berge zu bauen. Zuerst stärken wir uns mit einem leckeren Radler und einem großen Teller Kaiserschmarn. Anschließend schauen wir uns die frisch renovierte Hütte an und schauen uns auf der Karte an, was wir die nächsten Tage noch unternehmen können, da wir unserer Tour bis zum Westfalenhaus Schneller geschafft haben als geplant.Nachdem der Hüttenwirt Shorty auf den 15. Blick erkannt hat, halten wir noch ein kurzes Schwätchen mit ihm und bestellen noch einen Teller Nudeln.

IMGP0379Gut gestärkt setzen wir uns vors Westfalenhaus und genießen die warme Sonne. Doch schon bald entschwindet die Sonne und es ziehen Wolken auf. In der Ferne beobachten wir ein Rentnerpaar mit dem Spektiv. Diese haqtten bei unsere Ankunft die Hütte verlassen und wollten noch eine Runde laufen. Irgendwann fängt es dann an zu regnen und wir beschließen die Nacht im Westfalenhaus zu verbringen. Wir ziehen uns zurück in die Hütte und unterhalten uns noch ein wenig mit ankommenden Gästen.Abends kam dann die böse Überraschung. Durch einen Zufall kamen wir nochmal dazu unseren Busplan für die Rückfahrt zu studieren, um die nächsten Tage zu planen. Dies bekam der Hüttenwirt mit und meinte, dass der Bus nicht mehr fährt, aber er wollte es nochmal sicher abklären.Leider stellte sich heruas, dass er Recht hatte. Wir mußten also am anderen Tag absteigen, um sicher und pünktlich bis Montags in Innsbruck zu sein. Auf diesen Schreck gab es noch ein leckeres Weizen. Nach einer warmen Dusche ging es dann abends ins Bettchen.

Am anderen Tag starteten wir gegen 8 Uhr. Wir stiegen auf dem Sommerweck nach Praxmar ab.

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IMGP0383Plan war gemütlich bis Montags in Innsbruck anzukommen. Der Abstieg vom Westfalenhaus nach Praxmar ist problemlosund wir kommen sehr gut voran. Zwischendrin halten wir und trinken einen Tee. Das Wetter wird stetig besser. Da wir wieder sehr gut vorankommen beschließen wir nochmal aufzusteigen und ein paar Meter durchs Schöntal zu laufen.

IMGP0386In der Ferne erblicken wir eine kleine alte Hütte. Auf den Steinen davor machen wir es uns gemütlich und es gibt erstmal ein ausgiebiges Frühstück.

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Anschließend folgen wir weiter dem Pfad, doch irgendwann verläuft er sich im Gestrüpp und es geht nur noch über kaum ersichtliche Tierpfade an den Hängen entlang. wir beschließen weiter ein wenig querfeldein abzusteigen, um wieder auf den richtigen Weg zu kommen. Nach einiger Zeit erreichen wir dann Praxmar.

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Von Dort aus laufen wir Richtung Gries. Zu unserem Glück hällt ein Auto an und nimmst uns mit bis Gries. Dort angekommen, machen wir uns weiter Richtung Innsbruck. Als wir schon fast die Hoffnung aufgegeben haben, hält wieder ein Auto an. Zu unserem Glück nimmst uns der Fahrer bis nach Innsbruck zum Bahnhof mit. Dort begeben wir uns als erstes in das Infobüro, wo wir den abgelaufenen Busplan bekommen haben und zu unserem Glück hat der Mitarbeiter heue Dienst. Nach einer leichten Entgleisung meinerseitsbekommt der Infomitarbeiter es so geregelt, dass wir an diesem Tag noch im Zug Richtung München sitzen. Dort angekommen schildern wir der DB unser Problem und wir können problemlos Richtung Heimat fahren. Die Rückfahrt Im ICE von München nach Frankfurt war dann nochmal ein Highlight. In Frankfurt angekommen. trennten sich dann unsere Wege und die Tour war zu Ende.

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One Comment leave one →
  1. 12. Oktober 2009 06:36

    Hmmm, Kaiserschmarn, den könnt‘ ich auch mal wieder essen. Und dazu Germnknödel mit Vanillesauce!

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