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Alpentour Part 3

9. Oktober 2009

Wie am Vortag weckt uns morgens wieder die Sonne. Noch erleuchtet sie die Berggipfel doch sie schleicht schnell an den Hängen herab. Die Wolken sind unter uns im Tal.

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Heut Nacht war es kalt. Morgens um 8 Uhr zeigt das Thermometer 1,5° Clesius an. Nachts war die Temperatur garantiert unter 0° C. Aber es war immerhin noch so warm, dass ich in meinem Yeti Fenrir 600 geschwitzt habe.

IMGP0288Nach einem ausgiebigen Frühstück und einer Tee-Session packen wir die Sachen und machen noch ein paar Fotos von dem schönen Panorama. Das erste kleine Ziel ist heute der Aufstieg zum Gleischljoch. Noch im Trott der Morgenmüdigkeit geht es einen schmalen Pfad 200hm hoch. Es geht noch langsam voran, denn wir müssen erst einmal in Tritt kommen. Oben auf 2700m angekommen werden ein paar SMS an die daheimgebliebenen geschickt. Anschließend machen wir uns an den steilen Abstieg dran.

IMGP0295 Wir sehen den Weg Richtung Zwieselbachjoch unten im Tal, doch aus purer Faulheit steigen wir nicht bis unten hin ab, sondern queren den Hang über steile Grashänge und Geröllfelder. Zudem machen uns Muren noch das Leben schwer. Hier kommt auch zum ersten Mal der Kletterhelm zum Einsatz, da hier und da immer mal ein paar Steine den Hang runter poltern. Irgendwann kommen wir an eine Stelle, wo das gehen so unangenehm wird, dass wir beschließen doch abzusteigen.

IMGP0298Die ganze Quälerei umsonst, aber es hat doch Spaß gemacht. Nachdem wir im Tal angekommen sind folgen wir weiter dem Weg, der nicht immer als solcher zu erkennen ist. Große Felsbrocken erschweren das gehen. Zwischendrin ziehen immer wieder mal ein paar dunkle Wolken auf, doch das Wetter hält. Irgendwann weichen die Felsbrocken und wir laufen eine kurze zeit auf einer grünen Ebene. Außerdem ergibt sich die Gelegenheit , dass wir Murmeltiere und eine Herde von 20 Gemsen sehen.

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IMGP0313So leichtfüssig wie die müßte manauch durch die Berge laufen können. Vor uns liegt ein Gletscher, der stetig kleiner und kleiner wird. Der Weg führt wieder über Felsbrocken. Für heut ist jetzt der letzte Aufstieg angesagt. Der schweißtreibende Weg führt uns hoch auf das 2868m hohe Zwieselbachjoch.

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P1020660Nach einer kurzen Pause steigen wir ab Richtung Winnebachseehütte ab. Wir steigen gemütlich ab und genießen die wunderbare Aussicht. Die Winnebachseehütte liegt wie gemalt im Tal. Wir machen noch beim Abstieg halt auf einem kleinen Plateu. Es liegt wunderbar und bietet sich als Zeltplatz an, jedoch müssen wir absteigen, da wir kaum noch Wasser haben. Auf einer Wiese vor der Hütte finden wir einen geeigneten Platz für unser Zelt. Wir stellen unsere Rucksäcke ab und gehen noch bis zur Hütte, wo uns die attraktive Hüttenwirtstochter ein kühles Radler serviert.

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IMGP0350Anschließend geht es wieder zurück zu unserem Zeltplatz. Wir bauen das Zelt auf und ruhen uns noch ein wenig aus. Dann beginnt wieder die Zeremonie wie jeden abend. Zuerst gibt es erst einmal eine große Tasse Tee. Anschließend  wird beratschlagt, was es an diesem Abend zu Speisen gibt. Bei mir ist es ein leckeres Farmers Outdoor Mahl. Auf das gute Essen folt noch ein Schlückchen Whisky. Da  dieser so lecker schmeckt, nehmen wir noch einen Schluck und beobachten die sternenklare Nacht. Aus dieser Whiskylaune heraus experimentieren wir noch ein wenig mit Shortys Kamera und machen ein paar abendliche Schnappschüsse. Ruckzuck geht die Zeit vorbei und wir werden müde und legen uns in unsere Schlafsäcke. Für die Nacht und den morgigen Tag ist schlechtes Wetter gemeldet. Naturlich hoffen wir, dass wir von diesem Wetter verschont werden. Schnee wäre mir persönlich lieber gewesen, aber wir legen uns hin in Erwartung dessen, was kommt.

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2 Kommentare leave one →
  1. shorty permalink
    10. Oktober 2009 21:42

    Draussen wars sicher unter null, im zelt aber deutlich drüber.
    Irgendwie hatte ich mir das Ende september auch kälter vorgestellt.

  2. hrxxl permalink*
    10. Oktober 2009 21:58

    ja etwas neuschnee oder so wäre schöner gewesen

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