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Alpentour Part 1

6. Oktober 2009

Der Wecker klingelt morgens um 4 Uhr. Zerknirscht und müde stehe ich auf , mache mir noch einen Kaffee und dann geht es mit gepacktem Rucksack  auf zum Zug. Von Marburg über Frankfurt nach München bis nach Innsbruck.
Im Zug habe ich gedacht schlafe ich noch ein wenig, aber dank meiner netten Sitznachbarn kann ich kein Auge zumachen. In München angekommen treffe ich Shorty. Zur Überraschung hat er für jeden noch einen Kletterheln und Steigeisen mitgebracht.

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Man weiß ja nie wozu man sowas benötigt. Wir steigen in den EC nach Innbruck ein. Gegen Mittag kommen wir dann auch an und machen uns gleich dran eine geeignete Busverbindung zu unserem Ausgangsort Praxmar zu bekommen. Der freundliche Herr am Schalter druckt uns nach langem Suchen einen Plan aus. Toll! Der Bus fährt nur morgens und abends. Als Alternative stand dann das Taxi zur Verfügung. Nach dem wir in das erst Beste eingestiegen waren und dem Fahrer erklärt hatten, wo wir hinwollen, fing dieser an wild zu telefonieren und an seinem Navi rumzuspielen, weil er nicht wußte wo der Ort ist. Nach einiger Zeit hatte er den Ort gefunden und die Fahrt ging los. Lange dauerte es dann auch nicht mehr und wir hielten an, weil sonst der Preis ins unermessliche gestiegen wäre. Also raus ein Stück gelaufen und Daumen raus. Nach einiger Zeit hielt ein freundliches junges Pärchen und Nahm uns mit bis Gries im Sellrain.

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Von dort ging es dann Weiter Richtung Praxmar. Es waren gut 8km zu laufen. Wieder versuchten wir zu trampen jedoch blieb es diesmal nur beim Versuch, da uns keiner mitnehmen wollte. Für die Letzten Kilometer bis nach Praxmar verließen wir die Straße und gingen auf dem Panoramaweg. Nach dem Aufstieg von Gries nach Praxmar beschlossen wir noch ein wenig den Berg auf 1800m hinauf aufzusteigen und dort das Zelt aufzuschlagen.

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Nachdem wir ein lauschiges Plätzchen an einem Gebirgsbach gefunden hatten, haben wir das Zelt aufgebaut und erst einmal einen leckeren Tee gekocht. Zudem erkundeten wir noch ein wenig die Umgebung.

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Zur etwas späteren Stunde begannen wir dann noch etwas zu kochen und tranken ein eiskaltes Bier aus dem Gebirgsbach. Lange hat es auch nicht mehr gedauert, bis die Müdigkeit gesiegt hatte. Wir verkrochen uns in die Schlafsäcke und schliefen auch recht schnell ein.

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3 Kommentare leave one →
  1. 7. Oktober 2009 14:26

    Schicke Weste! Auch ein schöner Campingplatz 😉

    Schwätzende Nachbarn im Zug sind das allerschlimmste. Ich krieg die nur wenn ich wandern gehe und in einen Nachtzug einsteig. Könnte Sie immer erwürgen, die rücksichtslosen Gestalten die das Maul nicht halten können wenn andere offensichtlich schlafen wollen.

  2. hrxxl permalink*
    7. Oktober 2009 14:33

    ja und auf der rückfahrt hatten wir so ein schnarchendes monster gegenüber *KOTZ*

    ja die weste ist sehr fein (dazu später mehr), aber für den winter zu wenig. da werde ich mich noch nach was anderem umschauen müssen

  3. shorty permalink
    7. Oktober 2009 17:14

    Oh ja, das war eher ein walross. Aber die fahrt war dann ja doch noch wahnwitzig im oktoberfestinfizierten Bordbistro 😀

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